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12.04.2012
Unterrichtsausfall: 1.070 Stunden zu viel
Spandau braucht bedarfsgerechte Lehrerausstattung und Gesundheitsmanagement
1.070 Unterrichtsstunden fielen pro Woche im vergangenen Schuljahr im Bezirk Spandau aus. Damit steht die Havelstadt am traurigen Platz 1 des Berliner Vergleichs. Grund hierfür sind insbesondere die berlinweit 1.551 dienstuntauglichen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU-Fraktion Spandau hält daher ihre bisherige Forderung aufrecht, sich auf Landesebene den Themen Lehrerbedarf und dauerkranke Lehrer anzunehmen.
Thorsten Schatz, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:
„Der Unterrichtsausfall ist immer wieder ein Thema. Gemeinsam mit den Spandauer CDU-Abgeordneten fordern wir seit Jahren ein Gesundheitsmanagement und adäquaten Einsatz für die dauererkrankten Lehrerinnen und Lehrer. Dies wurde auch in der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD in Berlin aufgegriffen: Lehrkräften, die den Herausforderungen des regulären Unterrichtens nicht mehr gewachsen sind, wird eine andere Tätigkeit im pädagogischen oder schulorganisatorischen Bereich angeboten. So können unterrichtende Kollegen entlastet werden. Immerhin zahlt das Land für die Vertretungen für diese Lehrkräfte pro Jahr 50 Millionen Euro.

Die CDU sieht die wichtigste Voraussetzung für guten Unterricht und weniger Unterrichtsausfall aber in gut und in ausreichender Anzahl ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern. Die Einstellung von 350 zusätzlichen Lehrern ist daher das richtige Signal. In Anbetracht des hohen Unterrichtsausfalls in Spandau und der nicht bedarfsgerechten Lehreranzahl in Spandauer Schulen ist die Senatsbildungsverwaltung in der Verantwor-tung, den Bezirk Spandau bei der Zuteilung neuer Lehrkräfte besonders zu berücksichtigen. Benötigt wird eine 100%-Ausstattung an Lehrerstellen plus Vertretungsreserve. Die Spandauer sind gerne Spitze, aber nicht bei solchen Negativtabellen!“
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