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20.04.2015 | CDU Spandau
Freies WLAN für Spandau
Die CDU Spandau hat auf ihrem Kreisparteitag am 17.04.2015 erneut ihre Forderung nach einem flächendeckenden WLAN-Netz für ganz Spandau einstimmig bekräftigt.

Die CDU Spandau hält an ihrem Vorhaben, den Bezirk Spandau flächendeckend mit einem freien und kostenlosen WLAN-Netz auszustatten fest. In einem ersten Schritt soll an öffentlichen und angenommenen Verweil-Plätzen der Altstadt sowie innerhalb öffentlicher Gebäude ein kostenloser, kabelloser Internetzugang ohne öffentliche Zuschüsse zur Verfügung gestellt werden. In einem zweiten Schritt sollen auch die übrigen bezirklichen Dienstgebäude sowie die bezirklichen Schulen an dieses Netzwerk angeschlossen werden.

Auch wenn es aktuell vorsichtige Signale der Senatskanzlei zur Einrichtung eines freien WLAN-Netzes für Berlin gibt, erwartet die CDU Spandau vom Senat, dass dieser auch die außerhalb des S-Bahnringes liegenden Bezirke nicht bei seinen Planungen benachteiligt.

Die CDU Spandau fordert den Bezirksbürgermeister und die Zählgemeinschaft aus SPD und Grünen auf, endlich ihren erbitterten und verbohrten Widerstand gegen diese Zukunftstechnologie aufzugeben und daran mitzuwirken, dass Spandau Vorreiter für ganz Berlin wird.

Begründung:

Die CDU Spandau macht sich nicht erst seit dem Spandauer Bürgerprogramm 2011 für ein flächendeckendes WLAN-Netz für Spandau stark. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern das freie Surfen im Internet mit dem eigenen Laptop im und um das Rathaus und den übrigen Dienstgebäuden des Bezirks ermöglichen. Unterwegs Mails checken, die neuesten Nachrichten abrufen oder aktuelle Sportergebnisse in Erfahrung bringen: Permanentes „online sein“ wird für viele immer wichtiger. Die Kopplung zwischen Erlebnis- und Informationsgesellschaft scheint mit den neuesten technischen Errungenschaften mit Meilenstiefeln voranzuschreiten. Verschiedene soziale Netzwerke und Informationsdienste wie „Twitter“ vernetzen die Welt und steigern die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung enorm. Spandau könnte hier nach wie vor eine Vorreiterrolle übernehmen.

Ein freier Internetzugang in der Innenstadt macht diese für viele Personengruppen attraktiver. Das gilt vor allem auch für Touristen, die jederzeit ortsbezogene Informationen abrufen können (Lokale/Restaurants, Hotels, Telefon- und Branchenbuch, Kultur und Sehenswürdigkeiten, Stadtplan etc.). Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger Spandaus ergäben sich neben der standortunabhängigen Möglichkeit zur Kommunikation vielfältige Vorteile: So wären beispielsweise die Fahrplaninformationen der öffentlichen Verkehrsmittel jederzeit und im Moment des Bedarfs abrufbar.

Das Konzept macht Spandau auch für Studierende interessanter. Lernen und Arbeiten wäre mitten in der Stadt möglich. Dies gilt in vergleichbarer Weise für Berufstätige, die viel im Internet arbeiten. Große Metropolen wie Paris haben mit freiem WLAN gute Erfahrungen gemacht, ebenso wie deutsche Kommunen wie Heidelberg. Ein freier Internetzugang in der Altstadt ist hierbei vor allem als Pilotprojekt zu sehen, um auf lange Sicht den Bezirk Spandau flächendeckend mit WLAN zu versehen. Auch angesichts schwieriger finanzieller Entwicklungen ist dies ein interessantes Projekt, weil es eine Investition in die Zukunft darstellt. Angesichts der Attraktivität des Angebots ist es nicht abwegig, dass sich der operative Betrieb durch Werbung und Sponsoring finanzieren lässt. Für überregionale Unternehmen ist es ebenso, wie für die lokale Wirtschaft lohnend und attraktiv, in diesem Umfeld zu werben. Die Endnutzer erhalten also kostenfreien Internetzugang und seitens der öffentlichen Hand ist kein weiterer Zuschuss notwendig.

Dennoch sind bisher sämtliche Anläufe, Spandau mittels eines freien und kostenlosen drahtlosen Internetzugangs an die Zukunft anzuschließen am SPD-Bezirksbürgermeister und seiner rot-grünen Zählgemeinschaft gescheitert. Nur dank der Kreativität des Bau- und Wirtschaftsstadtrates Carsten Röding konnte kurzzeitig ein kostenfreies WLAN-Netz in der Altstadt etabliert werden. Dies zeigt: die Idee ist möglich, wenn man sie denn politisch will. Doch der Bezirksbürgermeister und seine rot-grüne Zählgemeinschaft haben noch nicht einmal die Chancen und Rahmenbedingungen für ein solches Zukunftsprojekt prüfen wollen.



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