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06.12.2018
Tacheles beim Schulmittagessen
Rot-Rot-Grün verkündet Kostenfreiheit beim Schulmittagessen, ohne eine Aussage zu machen, was für ein kostenloses Schulessen unsere Schüler denn dann auf dem Teller haben werden. Wir haben in der letzten Legislatur mit der SPD eine umfassende Qualitätsoffensive zum Schulmittagessen gestartet, die vor allem eine Erhöhung des Festpreises auf 3,25 Euro, die Einhaltung der Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Essensausschüsse in den Schulen sowie Verkostungen beinhaltete. 
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin

++ Qualitätsbeibehaltung- und steigerung beim Gratis-Schulessen völlig unklar

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Rot-Rot-Grün verkündet Kostenfreiheit beim Schulmittagessen, ohne eine Aussage zu machen, was für ein kostenloses Schulessen unsere Schüler denn dann auf dem Teller haben werden. Wir haben in der letzten Legislatur mit der SPD eine umfassende Qualitätsoffensive zum Schulmittagessen gestartet, die vor allem eine Erhöhung des Festpreises auf 3,25 Euro, die Einhaltung der Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Essensausschüsse in den Schulen sowie Verkostungen beinhaltete. Statt diesen Weg der Qualitätsverbesserung und regelmäßigen Preisjustierung weiterzugehen, der auch bessere Beteiligungs- und Kontrollmöglichkeiten für Eltern und Schüler vorsieht, sollen Schüler, Eltern und Caterer nun Väterchen Staat vertrauen, dass er schon alles regelt. Ganz nach dem Motto: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Noch vor vier Jahren war die SPD-Bildungsverwaltung zu einer Qualitätssteigerung beim Schulmittagessen nur unter deutlicher Erhöhung der Elternbeiträge bereit, von 23 auf 37 Euro, d. h. einer Steigerung um 60 Prozent. Warum soll das auf einmal nicht mehr gelten? Es ging damals weder ein Aufschrei durch die Stadt, noch haben Eltern ihre Kinder deswegen vom Mittagessen abgemeldet. Kostenfreies Schulmittagessen ist eine Sozial- keine Bildungsleistung und in diesem Fall eine durchsichtige populistische Maßnahme, um von den massiven Qualitätsproblemen der Berliner Schule und dem manifestierten Unwillen von Rot-Rot-Grün abzulenken, dagegen etwas zu unternehmen.

Seitens Grünen und Linken ist die Aktion konsequent: Sie streuen den Eltern mit Lernmittelfreiheit, kostenlosem Schülerticket und Mittagessen Sand in die Augen, um von ihren eigentlichen Änderungsplänen des Berliner Schulsystems abzulenken, die die Gemeinschaftsschulen favorisieren.

Für uns gilt: Eltern haben Rechte und Pflichten. Es ist Eltern zuzumuten, für die Verpflegung ihrer Kinder zu sorgen. Im Rahmen des BUT-Programms zahlt ein bedürftiges Kind 1 Euro pro Mittagessen, die Härtefallfonds sind unbegrenzt. Damit kein Kind vom Essen ausgeschlossen wird, muss ggf. der Bezirk das Geld vorstrecken. Solche Fragen können gelöst werden, ohne dass ein Systemwechsel zur Kostenfreiheit eingeleitet werden muss, der sicherlich zu Qualitätseinbußen führen wird und in der Zukunft viele Gelder binden wird. Die fehlen dann an anderer Stelle im Bildungssystem.“



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